Sunday, 25. january 2009 7 25 /01 /Jan. /2009 07:26

G-day mates,
da bin ich wieder. Finde nach langem mal wieder Zeit hier einen Bericht zu veroeffentlichen. Es ist ne Menge passiert.
In Christchurch habe ich spontan mal an Tetsu gedacht, der ja mittlerweile auch auf der Suedinsel angekommen sein musste und habe mich mit ihm im Irish Pub in Christchurch verabredet. War total cool mal ein bekanntes Gesicht aus Auckland zu sehen. Er geht jetzt hier zur Sprachschule und ist schon richtig gut im Surfen... was man von mir ja nicht behaupten kann ;)
Dann habe ich endlich mal meinen Trip nach Sydney geplant (etwas kurzfristig einen Tag vorher, hat aber trotzdem geklappt) und hab mich von Shannon zum Dinner ausfuehren lassen. Waren in einem total schoenen Restaurant und soo voll gegessen, dass ich keine Ahnung hatte, wie er sein Netball-Match danach noch bestreiten wollte. Zum Glueck isses sowieso ausgefallen.
Und am naechsten Tag ging es auch schon los, an den Flughafen von Christchurch und ab nach Sydney. Vorher gab es beim Check-in noch ein paar Probleme, weil ich die Information hatte kein Visum brauchen zu muessen. Da das aber doch der Fall war, musste in den letzten Minuten noch schnell ein Visum her. Zum Glueck war ich sehr frueh dran und deshalb hat alles wunderbar geklappt. Also, aufgeatmet und an Bord der schoenen Pacific-Blue-Maschine. Leider hatte ich keinen Fensterplatz, aber bei nur 3 Stunden Flugzeit war das zu verkraften. Der Pilot muss auch ganz schoen "aufs Gas getreten" haben, denn trotz 40 Minuten verpaetetem Abflug sind wir puenktlich in Sydney angekommen. Von da an hat alles super geklappt. Ich war superschnell aus dem Flughafen draussen, hab mir ein Bus-Bahn-Ticket gekauft, direkt den richtigen Zug gefunden, bin an der richtigen Haltestelle ausgestiegen und hab mein Hostel entdeckt. Da habe ich mich schnell umgezogen und bin schon gleich weitergezogen, weil ich mit Mareike und Nina im Open-Air-Kino zum "Breakfast at Tiffany's" verabredet war. Leider musste ich viel zu lange auf den Bus warten und habe mich dazu entschlossen ein Taxi zu nehmen. Sydney ist sooo riesig, das kann man sich als kleiner Beuerbacher gar nicht vorstellen. Nachdem ich im Centennial-Park erstmal in die falsche Richtung geschickt wurde, habe ich es doch noch puenktlich auf die Minute zum Filmanfang geschafft. Sooo ein komisches Gefuehl Mareike und Nina zu sehen... die gehoeren doch in die Welt zu Hause und nicht in die Welt Downunder. War aber total schoen. Gluecklicherweise hatten die Maedels und ihre Freunde ne Menge zu essen dabei, wegen dem ganzen Gehetze war ich naemlich total ausgehungert. Nach dem Film haben wir uns noch ein Taxi geteilt, bevor ich totmuede ins Bett gefallen bin (war ja immer noch auf NZ-Zeit). Aber ein richtig guter Start in Australien.
Am naechsten Tag ging dann mein Touri-Programm los. Natuerlich fuehrte mich mein erster Weg gleich zur Oper, von der ich auch mindestens 2000 Fotos geschossen hab. Touri halt. Dann bin ich gleich auf die Faehre nach Manly gehuepft und habe die Ueberfahrt genossen (natuerlich nicht, ohne noch ein paar Opera-House-Fotos zu schiessen). Das Wetter war Sommer pur. Ca. 40 Grad und praller Sonnenschein. Herrlich. In Manly bin ich n bissel durch die Shops gezogen und habs mir am Strand gemuetlich gemacht. Aber natuerlich nicht zu lange, weil das Programm ging weiter.
Erst was fuers Dinner bei Aldi (!) eingekauft... deutsches Beylight-Pumpernickel-Brot. Yeah!!!, noch schnell ein Eis gegessen und ab auf die Faehre nach Neutral Bay. Das war auch ganz schoen, vor allem einige Haeuser, aber generell doch etwas langweilig und deshalb bin ich schnell wieder zum Circular Quay zurueckgefahren. Naechster Programm-Punkt Botanische Gaerten. War sehr schoen durchzulaufen und wegen der extremen Hitze hab ich mich auch erstmal unter einen Baum gelegt, ein wenig ausgepannt und mit Shannon telefoniert. Danach wurde es auch langsam schon Zeit ins Hostel zurueckzukehren um mich fuer meinen grossen Oper-Abend fertigzumachen. Was soll ich sagen, der Abend war ein absoluter Reinfall. Doofe Verena hat sich im Vorfeld Tickets fuer die Oper besorgt und dachte, es wird an diesem Abend nur ein Stueck gespielt. Das einzige was ich gefunden hatte war ein Bohemian-Burlesque-Kram-Ding, das sich zwar nicht besonders gut angehoert hat, aber mir blieb ja anscheinend keine Wahl. An der Oper angekommen, hab ich gleich mal festgestellt, dass ich auch Madame Butterfly oder Shakespeare haette sehen koennen... was ich natuerlich bevorzugt haette... aber ich hatte nunmal mein Ticket. Habe beim Warten ein anderes deutsches Maedel kennengelernt, dem es aehnlich ging wie mir, aber wir waren immer noch guter Dinge, dass es ein guter Abend werden konnte. Naja, das Stueck war schrecklich und bestand hauptsaechlich aus Frauen, die auf die Buehne kamen, sich Suppe aufs Kleid geschmiert und sich danach ausgezogen haben. Habe ernsthaft ueberlegt in der Pause zu gehen, aber habs bis zum Schluss durchgehalten. Naja, wenigstens kann ich sagen, ich war mal im Opera-House in Sydney ;)
Danach bin ich noch ein wenig spazieren gegangen, hab die Skyline bewundert und bin dann langsam Richtung Hostel gefahren.
Am naechsten Tag stand auch schon meine Abreise an. 3 Tage (noch nicht mal ganze) sind definitv zu wenig fuer Sydney. Habe auf jeden Fall meine Sachen gepackt, in einem Schliessfach verstaut und mich auf den Weg zum Bondi Beach gemacht, an dem ich mit Mareike, Nina und Julia verabredet war. Der war natuerlich voller Leute, hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Dort haben wir dann einige Zeit in der Sonne gebrutzelt und geredet, bis ich mich auf den Weg zurueck machen musste. Im Hostel hab ich illegal geduscht, weil ich ja schon ausgecheckt hatte, und hab mich auf den Weg zum Flughafen gemacht. Eingecheckt, Postkarten geschrieben und im Starbucks gewartet. Dann habe ich erstmal ein wenig im Duty-Free zugeschlagen und bin zum Gate gelaufen. Im Flugzeug kam die grosse Ueberraschung. Nicht nur, dass ich einen Fensterplatz hatte, ich hatte auch keine Sitznachbarn, also eine ganze Reihe fuer mich und konnte herrlich schlafen. Das war super und ich bin entspannt in Christchurch angekommen, wo mein Empfangskommittee Shannon mit einem Luftballon in der Hand schon gewartet hat.
Trotz dem Schlaf im Flieger, war ich trotzdem ziemlich muede und hab erstmal bis zur Lunchzeit geschlafen, so dass unser "Fruehstueck" aus Pizza beim Italiener bestand. Dann bin ich erstmal ins Internet-Cafe gegangen, um meine Mails zu checken, hab Shannon beim Bowling geschlagen und dann "7 Pounds" im Kino angeschaut. Der Film heisst glaub ich "7 Leben" auf deutsch und ist der neue von Will Smith. Ich kann ihn nur empfehlen, mir hats gefallen und ich will ihn mir unbedingt nochmal auf deutsch anschauen.
Der Samstag war auch relaxed mit Minigolf, einem Besuch bei Gareth, durch die Stadt bummeln und Abends ne DVD anschauen und mit Shannons Mitbewohnern unterhalten. Es ist toll, wenn man was mit Kiwis unternimmt, fuehlt man sich ueberhaupt nicht wie ein Tourist, sondern wie ein Resident.
Das wars erstmal, gleich kommt der naechste Bericht.
C u guys

von Verena
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Sunday, 11. january 2009 7 11 /01 /Jan. /2009 08:28


Hallo zusammen,
also wie gesagt habe ich letzte Woche mit Vera, Renata und Katharina eine gefuehrte Gletscherwanderung auf dem Fox-Glacier unternommen. Wir sind also mit dem Bus aus dem Ort gefahren worden und mit unserer Gruppe (ca. 15 Leute plus Guide) losgestapft. Der erste Teil war einfach, eine halbe Stunde leicht bergauf und durch ein paar Fluesse durch. Zwischendurch hat unser Guide Brent immer ein paar Infos ueber den Gletscher erzaehlt. Am Ende angekommen ging es auf einem Weg durch den Wald ca. 800 steile Stufen hoch... das ging ganz schoen auf die Oberschenkel und die Kondition. Als wir schnaufend ganz oben waren, ging es endlich aufs Eis. Vorher haben wir noch einen Stock in die Hand und "Steigeisen" an die Fuesse bekommen. N bissel aufgeregt waren wir ja schon... in Deutschland haetten wir wohl ne Menge Sicherheitsinstruktionen bekommen und waeren wahrscheinlich auch angeseilt worden... aber die Kiwis sehen das nich so eng. lol Wir sind also in einer Reihe losgezogen, an Gletscherspalten vorbei, unter uns 300 Meter pures Eis, und es war alles superschoen. Es ist unglaublich, dass der Gletscher jeden Tag einige Meter wandert und um einen halben Meter waechst. Das heisst der Weg der Tours ist jeden Tag anders, so wird es fuer die Guides wenigstens nicht langweilig. Insgesamt sind wir ca. 4 Stunden gelaufen und anschliessend mit dem Bus wieder zurueckgefahren worden.
Weil wir an diesem Tag nix zu Mittag gegessen und dann die grosse Wanderung gemacht hatten, haben wir ein grosses gesundes Dinner geplant. Also schnell im Supermarkt eingekauft, im Hostel eingecheckt (ein Zimmer nur fuer uns, yeah) und dann gings ans Gemuese und Kumara-Schnippeln. Endlich mal wieder eine Gelegenheit zum Kochen, fuer mich alleine hat sich das ja nie gelohnt. War super lecker... und weil wir uns so gesund ernaehrt haben, haben wir alles gleich wieder ruiniert und einen lecken Schoko-Himbeere-Cheesecake bestellt. Yummy!!!
Anschliessend haben wir noch Fotos am PC ausgetauscht und anscheinend muss ich dort meinen USB-Stick liegenlassen haben, denn am naechsten Morgen war er weg. 4 GB Fotos einfach verschollen. Habe ueberall 1000 mal nachgeschaut, das ganze Zimmer und Auto auf den Kopf gestellt, im Hostel nachgefragt... weg. Soooo aergerlich, aber leider nicht zu aendern.
Am Sonntag sind die Maedels ohne mich weiter in den Norden gezogen und ich bin erst nochmal in Fox geblieben, um Waesche zu waschen, emails zu schreiben usw. Habe lustigerweise Sophie aus Auckland getroffen. Dieses Land ist so klein, dass man immer wieder bekannte Gesichter sieht, egal wo man ist. Total lustig.
Dann gings weiter nach Hokitika, wo ich mein naechstes Hostel gebucht hatte. Ist ein kleines Doerfchen an der Westkueste, wo leider gar nich viel los ist. Wenigstens war das Hostel gut und meine Zimmernachbarn (ein Daene und eine Englaenderin) waren sehr kommunikativ. Also wurde ein ruhiger Tag eingelegt, mit Reisetagebuch schreiben, Sonnenuntergang anschauen, Uno mit den anderen im Hostel spielen und frueh ins Bett gehen. War auch mal ganz schoen.
Am naechsten Morgen dachte ich mir, es waere doch mal gut wieder ins Schwimmbad zu gehen. Da es in Hokitika aber alles andere als einladend aussah, hab ich die Idee doch verworfen, hab mich ne Weile an den Strand gesetzt und bin dann zum Hokitika Gorge gefahren. Eine Swingbridge ueber tuerkisblauem Wasser... herrlich. Bin auf einem kleinen Walkway durch den Wald gelaufen und habe die Aussicht genossen.

Anschliessend ging die Reise weiter nach Greymouth. Dort war ich in einem der besten Hostels, die ich hier gesehen habe: Global Village. Sehr bunt, im afrikanischen Stil, sehr sauber und nette Leute. War mit 3 Schotten in einem Raum, die seeeehr lustig waren... jedenfalls das, was ich aufgrund des starken Akzents verstanden habe, war sehr lustig. Habe mich erstmal auf einen kleinen Rundgang durch das schoene Staedtchen gemacht, ein paar kleine Einkaeufe erledigt und kurz was gegessen. Im Gemeinschaftsraum des Hostels war ne richtig gute Stimmung und weil das Wetter nicht gut genug war, um nochmal rauszugehen, hab ich mich dazugesellt.
Am naechsten Tag stand mal wieder ein Routine-Besuch im Krankenhaus an, den ich mir haette sparen koennen, weil hier sowieso jeder Arzt was anderes sagt. Es bleibt nur abzuwarten, was der Arzt in Deutschland zu meinem zerstoerten Finger sagt.
In Greymouth gab es auch nicht so viel zu unternehmen, aber die Walkways waren teilweise echt ganz schoen. Also bin ich n bissel rumgelaufen, zu einem Pier, von dem man bei gutem Wetter Mount Cook sehen kann... natuerlich war es bewoelkt, deshalb waren die Einzigen, die ich sehen konnte, ein paar Surfer. War aber auch interessant. Dann gings nen Berg hoch zum Lions-Lookout mit einem guten Blick ueber den Ort.
Abends bin ich ins Kino gegangen... Australia mit Nicole Kidman und Hugh Jackman... toller Film, trotz schlechter Kritik, vor allem, wenn man sowieso gerade in der Gegend ist. Mir hats echt gefallen.
Mittwochs gings weiter nach Hanmer Springs. Wieder ein kleiner Ort (wie so oft in Neuseeland), der fuer seine heissen Quellen beruehmt ist. Ich bin mein tolles Hostel eingezogen, wieder ein wenig durch Ort gelaufen und habe mir ein paar Wellness-Treatments fuer den naechsten Tag gebucht. Das war genau, was ich nach dem ganzen Reisen gebraucht hab. Ein Peeling, eine Massage und eine Gesichtsbehandlung und ich habe mich wie ein neuer Mensch gefuehlt. Aber jetzt ist es offiziell: Ich bin kein sparsamer Backpacker, sondern goenne mir ab und zu ein wenig Luxus. Aber nur ein wenig ;) Mittags lag ich entspannt in der Sonne in den Hot Pools und hab mir natuerlich gleich nen Sonnenbrand eingefangen. Ist aber zum Glueck nicht sooo schlimm und faengt auch schon an braun zu werden.
Abends gings auch schon gleich weiter die letzten 140 km bis Christchurch, wo ich bei Sonnenuntergang mit den letzten Tropfen Benzin heil angekommen bin und mich in der Stadt mit Shannon getroffen hab. Es ist immer schoen wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen und er kennt Christchurch so gut, dass er mir alles zeigen kann. Also gings am naechsten Tag gleich los mit einer Rundfahrt in einer alten Tram und anschliessend Punting auf dem Avon-River. Das sind Gondeln wie in Venedig. Total schoen. Und ein Bummel durch die Stadt. Abends war ich auf die WG-Party von Shannon und seinen Mitbewohnern eingeladen. Endlich mal ne Party, wo ich ne Menge Kiwis kennengelernt hab. Wir hatten n leckeres BBQ und weil das Wetter sooo schoen warm war (am Tag fast 40 Grad) konnten wir lange draussen auf der Terasse sitzen, trinken, singen und reden. War ein genialer Abend mit lots of fun.

Samstags sind Shannon und ich in die Botanischen Gaerten von Christchurch gefahren, die echt schoen, aber noch lange nicht mit den Gaerten in Hamilton zu vergleichen sind. Christchurch ist zwar sehr gruen und schoen, hat aber den Namen "City of Gardens" nur so halb verdient, meiner Meinung nach. Danach haben wir uns das tolle Museum angeschaut, das sehr vergleichbar ist mit den Museen in Auckland und Wellington, aber es ist trotzdem immer wieder schoen was ueber Maoris zu lernen und zu sehen. Noch dazu, wenn ein waschechter Maori dabei ist und alles aus erster Hand erklaeren kann ;)
Weiter gings nach Lyttelton an den schoenen Hafen und mit der Gondel zum Aussichtspunkt. Fuehlt sich n bissel wie Neukirchen an, wenn man mit ner Gondel nen Berg hochfaehrt, nur hat der Schnee und meine Ski gefehlt. Oben kann man eine Zeitreise durch einen Tunnel machen... is n bissel wie Geisterbahn, aber total schoen gemacht. Ausserdem ist der Ausblick auf die Stadt und die Berge drumrum gigantisch.
Abends sind wir noch ins Kino gegangen und haben uns nach stundenlanger Diskussion auf den Film "Yes man" mit Jim Carrey geeinigt. War total lustig.
Gestern war ich stuuundenlang im Internet, weil staendig irgendwelche Leute online waren, die Zeit hatten mit mir zu chatten. Hat total Spass gemacht Neuigkeiten von daheim, aus Australien, aus England und sogar von Emma aus der Karibik zu hoeren... die Zeit ist echt geflogen. Anschliessend hab ich ne Menge Souvenirs gekauft und war in der Kathedrale von Christchurch. Jetzt passt auf... es hat gerade ein Gottesdienst angefangen, also hab ich mich hingesetzt und zugehoert. Dann singt die Gemeinde das erste Lied... ein englischer Text auf die Melodie der deutschen Nationalhymne!!!! Ich musste mich ganz schoen zusammenreissen, dass ich nich lache. Das war soooo komisch... da sitze ich in Neuseeland und hoere diese bekannte Melodie. Zum Schiessen.
Danach bin ich erstmal was essen gegangen und hab ne Menge mit den Maedels aus Auckland getextet. Irgendwie war gestern fuer mich der offizielle Tag der Kommunikation. lol
Tja, und heute sitze ich schon wieder im Internetcafe, habe eben mit der lieben Wiebke geskypt und mit Peta in Australien und ganz vielen anderen gechattet... unglaublich, dass dieser Bericht tatsaechlich fertig geworden ist.
Werde mich nachher wohl wieder mit Shannon treffen und morgen gehts ab nach Sydney!!! Yeah, endlich wieder Abenteuer.
Machts gut und ich schick euch ein paar warme Sonnenstrahlen ins kalte Deutschland. Wir haben genug davon ;)
Verena

von Verena
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Saturday, 3. january 2009 6 03 /01 /Jan. /2009 23:13

Kia Ora meine Lieben,
der Abschied in Christchurch war also da. Nach und nach sind die Leute in die verschiedensten Richtungen abgereist. Ich hab Emma, Pim, Peta und Chris noch zum Flughafen gebracht, weil ich da mein tolles Auto abholen musste. Es ist ein alter Toyota Corolla in der modischen Farbe weiss ;) Es hat ausserdem viele Kratzer, aber das ist gar nicht so schlecht... wenigstens faellt es nicht auf, wenn noch ein paar dazukommen.
Nachdem wir abends mit den Uebriggebliebenen  (ausser Scott und Kate, die treulosen Tomaten) nochmal Cocktails trinken, im Hostel Uno spielen und am naechsten Morgen zusammen fruehstuecken waren, hab ich ausgecheckt und mich mit meinem Auto auf die grosse Reise begeben.
Es ging Richtung Sueden. In Timaru hab ich erstmal im Supermarkt ein paar Basic-Sachen gekauft und bin gleich weiter nach Oamaru gefahren, wo ich ein Bett in einem YHA gebucht hatte. Die Besitzerin war etwas strange und das ganze Haus sehr alt, aber es war auszuhalten. In Oamaru kann man nicht soooo viel unternehmen... bin erstmal zum Lookout gefahren und bin einen 1-stuendigen Walkway gelaufen. Durch einen schoenen Wald, zur Kueste, am Strand entlang. Habe sehr schoene Voegel und ab und zu auch einen Hasen vorbeihoppeln sehen. Es hat wirklich Spass gemacht, aber ich muss mich noch an das Gefuehl gewoehnen jetzt alleine und einsam unterwegs zu sein.
Gegen Abend kommen an bestimmten Kuestenpunkten die Gelbaugen-Pinguine an den Strand, die mittlerweile wirklich selten sind. Ich musste auch relativ lange warten, hab aber dann doch einen sichten koennen. Total niedlich ist er ueber den Sand gewatschelt. Zurueck im Hostel hatte ich einen gemuetlichen Abend im Wohnzimmer mit meinem Reisetagebuch und einer grossen Ladung Kiwi-fruits.
Am naechsten morgen ging die Fahrt weiter mit dem Tagesziel Dunedin. Auf dem Weg dorthin hab ich ab und zu mal angehalten, bin ein wenig durch die Landschaft gelaufen und hab Fotos gemacht. Wie zum Beispiel am Shag Point, wo ich Seehunde aus naechster Naehe sehen konnte und ganz viele Voegel, die ich leider nicht identifizieren konnte. Kenne mich mit solchen Tieren leider nicht so aus ;)
In Dunedin angekommen, war mein erstes Ziel natuerlich die beruehmte Baldwin-Street. Das ist laut Guiness-Buch der Rekorde die steilste Strasse der Welt und natuerlich hab ich es gewagt und bin hochgelaufen. War wirklich ziemlich steil, aber lustig. Mit dem Auto wuerde ich mich da nie hochtrauen.
Danach bin ich auf die Otago-Peninsula gefahren, habe mir das Schloss Larnach angeschaut, das das einzige Schloss Neuseelands ist und mit den europaeischen natuerlich nicht mithalten kann. Hatte zum Glueck richtig gutes Wetter, also schnell mal ne kuerzere Hose gewaehlt und in den Schlossgaerten spazieren gegangen. Auf der Halbinsel gibt es ausserdem viele Straende und ich habe meinen Nachmittag mit einem Buch an einem Bootssteg verbracht.

Das Hostel in Dunedin war sehr modern und sauber und ich hatte sehr nette Zimmernachbarn. Aber ich bin hier ja nich zum Ausruhen, also erstmal unter die Dusche und ab in die Stadt. Dunedin ist ne sehr ruhige, aber schoene Stadt, in der es unter anderem ein deutsches Hofbraeuhaus gibt. Eigentlich wollte ich da essen gehen, aber leider war es geschlossen. Plan B war also ein Sandwich bei Subway zu essen und dann ins Kino zu gehen. Habe mir den neuesten Brad Pitt-Film als Benjamin Button angeschaut. Ein bisschen merkwuerdig war er schon, aber mir hats gefallen. Vor allem wuerde ich zu gerne wissen, wie sie es geschafft haben Brad Pitt so aussehen zu lassen wie vor 20 Jahren. Amazing. Meine Zimmernachbarn haben mir erzaehlt, dass sie ueber Silvester auch in Queenstown sind und wir haben ausgemacht uns zu treffen.
Bevor ich Dunedin verlassen konnte, wollte ich erst nochmal ins Medical Centre und meinen Finger checken lassen. Das Ergebnis war nicht sehr zufriedenstellend, weil die Aerztin keine Ahnung hatte und ich deswegen demaechst nochmal ins Krankenhaus zum durchchecken muss. Das ist echt nervig.
Naja, es ging danach auf jeden Fall endlich in meine Lieblingsstadt Queenstown. Das Fahren macht soviel Spass. Nochdazu, weil das Benzin so extrem guenstig ist... ich bezahle hier weniger als die Haelfte vom deutschen Preis.
Die erste Nacht hatte ich ja im Nachhinein gebucht und war deshalb im Base Hostel. Nach dem Einchecken bin ich erstmal kurz eingeschlafen. Das Fahren und der wenige Schlaf vorher hat sich doch bemerkbar gemacht und ausserdem hatte ich ja ne lange Partynacht vor mir. Spaeter war ich mit Scott, Chelsea, Gary, Kate und meinen drei englischen Maedels im Frasers verabredet. Was soll ich sagen... sobald die alte Gruppe wieder zusammen ist dauert es natuerlich keine 10 Minuten, bis wieder alle auf den Tischen oder sogar auf der Bar tanzen. Herrlich. Wir mussten der neuen Connections-Gruppe mal zeigen, wie man richtig feiert, weil die eher langweilig sind. Ich habe an dem Abend auch super viele Leute kennengelernt. Nach Frasers sind wir weiter in die World-Bar gezogen, wo dieses Mal sogar richtig gute Musik lief. Hab mich mit Scott unterhalten und nem Maori-Typen, der total nett war. Die Nacht war wirklich lang und ne tolle Party. Ich liebe Queenstown.
Deshalb war der naechste Tag mal wieder etwas ruhiger. Habe mir das Buch "Atonement" gekauft und am See gelesen, bis der Wind zu kalt wurde. Ich musste ja auch noch das Hostel wechseln und bin in die Hippo-Lodge gezogen, wo ich ein Bett fuer die naechsten 3 Tage gebucht hatte. Spaeter war ich mit Scott im Casino verabredet, aber wir waren beide nicht wirklich erfolgreich. Er hat beim Black Jack verloren und ich beim Roulette. Aber ich spiele ja sowieso mit so kleinen Einsaetzen, dass es nicht wirklich wehtut.
Danach hatte ich mit den ueblichen Leuten noch einen schoenen Abend in der Buffalo-Bar, wo wir gut getrunken und ne Menge Billard gespielt haben und spaeter habe ich Shannon (den Maori) mit seinen Freunden noch in der Base-Bar getroffen.
Das Wetter war inzwischen richtig bloed und deswegen konnte ich am naechsten Tag nich viel machen, ausser Shoppen zu gehen und mich mit Vera, Renata und Katha zum Lunch zu treffen. Vorher war ich mit den 3 englischen Maedels noch Indoor-Minigolf spielen, was wirklich total suess gemacht war. Jede Bahn hat ein bestimmtes Thema... zum Beispiel Skifahren, wo der Ball mit einem Skilift nach oben transportiert wird. Sehr niedlich. Es hat immer noch geregnet und das war natuerlich nicht die beste Voraussetzung fuer den Silvesterabend.
Naja, wir haben uns nicht  kleinkriegen lassen und sind trotzdem ziemlich frueh in die Stadt gezogen. Waren wieder in der Buffalo-Bar, wo sehr gute Musik gespielt wurde und haben uns mit vielen Leuten unterhalten und gut gefeiert. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte ich also mal wieder ne tolle Silvesterparty. Allerdings sind wir um 12 nicht rausgegangen, um uns das Feuerwerk anzuschauen, da der Regen uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ausserdem wurden um 3 alle Bars geschlossen und wir mussten nach Hause gehen. Wir haben irgendwas von einem neuen Gesetz gehoert, nachdem die Bars und Clubs nicht laenger als 3 Uhr aufhaben duerfen, aber ob  das der wirkliche Grund war, weiss ich nicht.
Zum Neujahrstag gehoert natuerlich ein guter Fruehschoppen im Irish Pub und danch ein grosser Fergburger. Herrlich ;) Bin danach mit Shannon die Gondel in Queenstown hochgefahren, von deren Gipfel man einen herrlichen Blick auf die ganze Umgebung und die Stadt an sich hat. Ausserdem konnte man die Bungee-Springer von dort aus naechster Naehe beobachten. Ich war ziemlich neidisch und waere gerne selbst gesprungen.
Den Tag hab ich noch mit den Maedels im Starbucks ausklingen lassen und bin relativ frueh ins Bett gegangen, den am naechsten Tag stand ja meine grosse Canyon-Swing-Aktion an.

Wobei ich eigentlich schon gleich keine Lust mehr hatte, als es morgens mal wieder geschuettet hat und ich mit Halsschmerzen aufgewacht bin. Aber was solls, immerhin hatte ich schon bezahlt und konnte mir deshalb keinen Rueckzieher erlauben. Ich hab also im Hostel ausgecheckt und mich im Canypon-Swing-Buero angemeldet, bin gewogen und mit dem Bus zum Zielort gefahren worden. Neben mir noch ein paar Verrueckte aus aller Welt. Komischerweise war ich gar nicht so aufgeregt... Noch nicht. Canyon-Swing ist wie eine grosse Bungee-Schaukel, wo man das Seil nicht an den Fuessen sondern an der Huefte befestigt und sich mit 60 Metern freiem Fall in die Tiefe stuerzt. Es gibt 9 verschieden Arten zu springen und da ich ja was fuer mein Geld bekommen wollte, habe ich gleich das zweithoechste Level gewaehlt... Elvis Cutaway. Dabei wird man auf dem Ruecken liegend ueber den Canyon geschoben... du liegst da und 190 Meter unter dir ist nix... aaaahhh.... ich war so nervoes. Die Instruktoren machen es dir mit ihren daemlichen Scherzen auch nicht gerade einfacher ;) Dann gings los, der Typ hat am Seil gezogen und ich bin in die Tiefe gestuerzt. Ein gaaaanz tolles Gefuehl. Ganz anders als Bungee-Jumping. Es war sogar so toll, dass ich gleich noch einen zweiten Sprung gemacht habe. Dieses Mal das hoechste Level. Du stehst auf der Plattform an der Kante, schaust 190 Meter in die Tiefe und musst mit den Fuessen zuerst springen. Es hat mich einige Ueberwindung gekostet, aber ich habs gemacht. Genial!!! Der Tag war auf jeden Fall gerettet.
Dann ging es fuer mich weiter in den Norden. Der Regen hat mittlerweile wieder angefangen, was dieses mal aber gut war, denn so kam ich in den Genuss von 100en von Wasserfaellen, die an den Haengen runterstuerzten. So ein toller Anblick. Zweimal waren sie sogar so stark, dass ich mehr oder weniger auf der Strasse durchfahren musste.
Vera, Renata und Katha sind in der Zwischenzeit schon nach Haast gefahren und ich wollte sie dort eigentlich treffen, aber leider haben wir nicht darueber nachgedacht, dass es am Arsch der Welt liegt und wir deshalb keinen Handyempfang hatten. Ok, also bin ich alleine zum Strand gefahren, hab mir den Sonnenuntergang angeschaut und es mir mit meinem Schlafsack im Auto "bequem" gemacht. Auch ein richtiges Abendessen ist ausgefallen, weil ich es vorher verpeilt hatte einzukaufen und deshalb mussten ein paar trockene Cornflakes genuegen.
Zum Glueck war noch ein anderes Auto zum Uebernachten da und deshalb hatte ich nich so viel Angst alleine irgendwo zu schlafen. Sicherheitshalber hab ich mir aber doch mal mein Pfefferspray in Reichweite gelegt. Man weiss ja nie ;)
Bin natuerlich sehr frueh wach geworden, weil so ein Auto ja nicht unbedingt ein Luxusbett ist und nach meinem Fruehstueck (jaaa, wieder trockene Cornflakes) habe ich mich auf den Weg zum Fox Glacier gemacht, um dort die Maedels zu treffen. Wenigstens bin ich so in den Genuss bekommen Neuseeland am fruehen Morgen zu sehen, mit dem Morgentau auf den Waeldern und den Bergen... einmalig. In Fox Glacier hatte ich zum Glueck wieder Empfang und mich gleich mit den Maedels verabredet. Ein tolles Fruehstueck in einem Cafe habe ich mir dann doch gegoennt und hab noch ein wenig in der Sonne gechillt, bis wir zu unserer grossen Gletscherwanderung aufgebrochen sind.
Diese Wanderung war sooo toll, aber leider habe ich im Moment keine Zeit mehr davon zu berichten. Also freut euch auf naechste Woche, dann kommt meine Berichterstattung.
Ganz liebe Gruesse
Verena
von Verena
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Thursday, 25. december 2008 4 25 /12 /Dez. /2008 22:35

Nach einer wunderschoenen Woche mit Connections bin ich wieder im schoenen Christchurch angekommen.
Letzten Sonntag hat unser Busfahrer Gary angeboten mit uns eine kleine Wanderung zum Lake Matheson zu machen... um 7 Uhr vor dem Fruehstueck... und da ich vorher ja die Gletscherwanderung abgesagt hatte, habe ich es mir natuerlich nicht entgehen lassen. Es hat sich auch absolut gelohnt, weil das Wetter gut und der See wunderschoen war. Wir konnten sogar Mount Cook sehen (der hoechste Berg Neuseelands), allerdings ein wenig von Wolken versteckt. Danach hat das Fruehstueck um so besser geschmeckt.
Den Tag haben wir wieder groesstenteils im Bus verbracht, sind an wunderschoenen dunkelblauen Seen und Bergen vorbeigefahren und gegen Nachmittag in Queenstown angekommen. Unser Hotelzimmer war mal wieder riesengross und wunderschoen. Nach ner kurzen Auspack- und Erholungspause haben wir uns alle zusammen in der Kueche getroffen und haben unsere Secret-Santa-Weihnachtsgeschenke verteilt. Jeder hatte vorher einen Namen gezogen und ein Geschenk besorgt. War sehr lustig. Spaeter sind wir gemeinsam in ein Restaurant zum Dinner gegangen und sind danach in die -5Grad-Bar weitergezogen. Eine sehr kleine, aber huebsche Bar komplett aus Eis. Du wirst erst mal in warme Schuhe, ne dicke Jacke und Handschuhe gesteckt und darfst dann eintreten. Drinnen waren es sogar minus 8 Grad. Sogar die Glaeser, aus denen wir unsere leckeren Cocktails geschluerft haben, waren aus Eis. Sehr lustig. Natuerlich wurde wieder "unser Lied" gespielt, was die Stimmung sehr angeheizt hat. Genau wie in der naechsten Bar (Fraser's) wo es nicht lange gedauert hat, bis die ganze Gruppe auf den Tischen bzw. der Bar getanzt hat. Nach ner Menge Alkohol und viel Spass ging es weiter in die WorldBar... das Lustige daran war, dass man den Schnaps hier in Teekannen serviert bekommt... nur leider war die Musik nicht besonders gut und deshalb sind wir auch bald wieder ins Hotel gelaufen.
Am naechsten Tag hat jeder seine eigenen Aktivitaeten gebucht und ich hatte volles Programm. Am Morgen ging es mit ein paar Englaendern aus meiner Gruppe zum HangGliding... also zum Drachenfliegen. Komischerweise war ich gar nicht aufgeregt... naja, jedenfalls bis zu dem Moment, in dem ich voll ausstaffiert mit Helm usw. an einem steilen Abhang stand, mit meinem Piloten an der Seite, ueber mir ein riesiger Drache und auf den richtigen Wind warten musste. Dann ging es los, ein Zeichen, 2 kleine Schritte und dann mussten wir zusammen diesen Hang runterrennen. Man merkt schon gleich, wie man immer leichter wird, bis man schliesslich abhebt und durch die Luft schwebt wie ein Vogel. Leider konnte ich meine Beine nicht ausstrecken. Weiss nicht, ob es am Material oder an mir lag. Das war zwar kein Problem fuers Fliegen, aber ich habe mehr gesessen als gelegen und hatte deswegen nicht das totale Vogel-Gefuehl. Das Ganze ging nur 10 Minuten lang und war dafuer ganz schoen teuer, aber genossen habe ich es trotzdem. Mir ging es auf jeden Fall besser, als ein paar anderen Verdaechtigen, die am Abend zuvor etwas zu tief ins Glas geschaut haben und denen deshalb etwas schlecht wurde.
Nach einem schnellen Lunch in der Stadt ging es schon zur naechsten Aktivitaet. Eine Lord-of-the-Rings-Tour auf dem Pferd. Wir sind von einem Kleinbus in der Stadt abgeholt worden und durch die wunderschoene Landschaft von Queenstown kutschiert worden. Nach einer Stunde sind wir an der Base angekommen und eingewiesen worden. Jeder hat sein Pferd zugeteilt bekommen und dann gings los. Mein Pferd war der schwule Anfuehrer der Gruppe, also musste ich immer ganz vorne reiten. Ein Pferd aus unserer Gruppe war sogar ein Filmstar, weil es in den Herr-der-Ringe-Filmen mitgespielt hat. Leider waren alle ausser mir Anfaenger, was dazu gefuehrt hat, dass wir nur langsam vorangekommen sind und ich nicht schneller als Schritt reiten durfte. Aber die Aussicht hat etwas dafuer entschaedigt. Fuer meinen Geschmackt haette ich gerne noch mehr von den Herr-der-Ringe-Orten gesehen. So vieles interessantes wurde uns nicht gezeigt und natuerlich war es auch schwer alles wiederzuerkennen, nachdem in den Filmen ja alles vom Computer nachbearbeitet wurde. Die Fahrerin, die uns zurueck zum Hotel gebracht hat, war in den Filmen eine Reiterin von Rohan und hat uns ein paar interessante Geschichten ueber die Dreharbeiten erzaehlen koennen.

Nach einer schnellen Dusche, war ich auch schon mit ein paar Leuten zum Dinner verabredet. Wir haben uns die beruehmten Ferg-Burger von Queenstown geholt, die angeblich die besten der ganzen Welt sein sollen und haben sie am Seeufer verspeist. Ich muss schon sagen, es war extrem lecker. Wenn ich zurueck nach Queenstown komme, werde ich diesen Burgern wohl nicht widerstehen koennen. An diesem Abend haben wir unseren neuen Busfahrer Scott kennengelernt, weil Gary auch ueber Weihnachten frei hat. Gary hat uns ganz schoen ins Fettnaepchen treten lassen, indem er uns einen Tag vorher erzaehlt hat, wir sollten Scott unbedingt gratulieren, weil er gerade erst erfahren hat, dass seine Freundin ein Baby erwartet... er hat das toll ausgeschmueckt, von wegen, dass Scott natuerlich auch total traurig ist an Weihnachten arbeiten zu muessen usw. und natuerlich sind dann 36 Leute zu ihm hin, haben ihm freudestrahlend gratuliert und er hat nur verwirrt geschaut und gemeint, dass das alles gar nicht stimmen wuerde und er noch nicht mal ne Freundin haette. Lustig, lustig, Gary.
Nach dem Dinner haben wir die ganze Gruppe wieder in einer Bar getroffen und gut zusammen gefeiert. Auf dem Heimweg haben wir noch das Bier von den Jungs geklaut, die das in einem Busch versteckt haben, weil sie es nicht in die Bar mitnehmen durften. Mensch, waren die sauer, aber wir hatten Spass.
Leider bedeutete der Abend auch, dass wir Abschied nehmen mussten von vielen Leuten, die die Tour in Queenstown beendet haben. Total traurig. Es ist unglaublich wie intensiv man Leute kennenlernt, wenn man 2 Wochen lang fast jede Minute miteinander verbringt. Das Positive ist, dass man echt Freundschaften ueber die ganze Erde verteilt schliesst und ich jetzt Einladungen in eine Menge ferne Laender habe. Naechstes Jahr werde ich auf jeden Fall nach London fliegen, um Nikki und Dee zu besuchen.
Letzten Dienstag haben wir uns auf den langen Weg zum Milford Sound gemacht. Zwischendurch hatten wir viele kurze Foto-Stopps, wenn wir gerade an einem schoenen See oder Wasserfall vorbeikamen. Zum Beispiel an den Mirror-Lakes, die wirklich wie ein Spiegel waren und alles haargenau reflektiert haben. Nachdem wir durch den ewig langen Homer-Tunnel gefahren sind, war es nicht mehr weit bis Milford Sound. Kate hat uns die Boarding-Karten gegeben und wir sind auf unser tolles grosses Segelschiff geklettert, auf dem wir die Nacht verbringen sollten. Unsere Vierer-Kabine war auch kleiner als eine Gefaegniszelle, aber lustig. Nach einer leckeren Tomatensuppe und ein paar Sicherheitsanweisungen konnten wir die tolle Landschaft geniessen. Das Wetter war nicht 100%ig gut, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Wir konnten eine Menge Wasserfaelle sehen und sind gemuetlich durch geschippert. Vor dem Dinner hatten wir die Moeglichkeit einen kurzen Ausflug auf einem kleinen Motorboot zu machen und sind damit auf das offene Meer gefahren. Der Skipper hat uns ein paar schoene Stellen gezeigt. Zum Beispiel auch, wo man normalerweise Pinguine sehen kann. Allerdings waren wir ein paar Wochen zu spaet, denn die Pinguine hatten das Gebiet schon verlassen. Einige Leute haben sich ein Kajak geschnappt und haben ein wenig selbst gerudert. Unsere Jungs sind vom Deck des Schiffes ins eiskalte Wasser gesprungen. Das sah so erfrischend aus, dass Peta und ich auch unbedingt ins Wasser wollten. Also schnell meinen Verband wasserdicht gemacht, Badeanzug angezogen und rein... wisst ihr wie kalt 14 Grad sind??? Seeeehr kalt. Habs nicht wirklich lange ausgehalten und mich lieber zu den anderen in die Sonne gelegt.

Nach dem Dinner wurde verschiedene Spiele wie Monopoly, Scrabble usw. rausgeholt. Ich habe Richard, Alex, Sandra und Scott Phase 10 beigebracht... das alles natuerlich auf Englisch. Hat super geklappt. Scott und ich haben bis zur letzten Minute um den Sieg gekaempft, aber natuerlich habe ich gewonnen. Als wir fertig waren, sind die anderen schon laengst im Bett verschwunden und ich bin dann auch in meine Kabine geschluepft.
Als ich aufgewacht bin, war der 24. Dezember. Ein sehr merkwuerdiges und anderes, aber nicht schlechtes Weihnachten. Das Fruehstueck war sehr frueh, aber es war schoen anzusehen, wie alle total verschlafen mit ihren Weihnachtsmuetzen am Tisch sassen. Nochmal konnten wir die tolle Landschaft geniessen und haben sogar ein paar Seehunde gesehen. Gegen 9 ging es wieder an Land und zurueck in den Bus. Dort haben wir den ganzen Tag Weihnachtslieder gehoert und gesungen und wurden teilweise dann doch sentimental.
Den Tag haben wir mal wieder im Bus verbracht und bis auf ein paar kurze Foto-Stopps gab es nicht viel zu sehen. Gegen Nachmittag sind wir in Lake Ohau angekommen, wo wir unsere Zimmer mit Seeblick bezogen haben. Normalerweise hat man hier einen wunderschoenen Blick auf Mount Cook, aber wir hatten nur einen wunderschoenen Blick auf eine Menge Wolken.
Nach dem Dinner habe ich meine Weihnachtsgeschenke ausgepackt, die Linda mir mitgegeben hat. Viele suesse kleine Geschenke, wie zum Beispiel Handcreme oder eine Geldboerse, und eine Flasche Champagner. Total suess.
Abends war eine Christmas-Party geplant. Am Nachmittag wollten wir uns eigentlich mit weihnachtlichen Kostuemen austatten, aber das Warehouse hatte alle Weihnachtsmuetzen usw. schon ausverkauft. Also war Kreativitaet gefragt. Ich habe mir Schneemann-Ohrringe und Geschenkband gekauft, aus dem ich mir dann ein Haarband gebastelt habe.
Kate und Scott hatten schon vorher was gekauft und sind beide als Mrs. Santa Claus im Rock aufgetaucht. Zum Schiessen. Die Party hat in der Bar des Hotels stattgefunden und mal wieder haben wir auf den Tischen getanzt. Eine andere Reisegruppe von einem aehnlichen Unternehmen war auch da, aber mit denen war nicht viel anzufangen. Bei uns ging die Party. Spaeter am Abend sind Stefan, Sandra und ich nach draussen gegangen und haben deutsche Weihnachtslieder gesungen. Das war ein sehr weihnachtlicher Moment, in dem ich viel an zu Hause denken musste, aber es war total schoen. Es ist ja auch kein Weihnachten, ohne die richtigen Lieder.
Als die meisten im Bett waren, haben wir uns traditionell in einem Hotelzimmer getroffen und Uno gespielt (das ist das Eierbacken unserer Bustour).

Natuerlich waren wir mal wieder uebermuedet am naechsten Tag, aber gluecklicherweise stand wieder ein langer Bustag an. Obwohl ich mir was besseres vorstellen konnte als den ersten Weihnachtsfeiertag in einem Bus zu verbringen, war die Stimmung doch gut. Die Lunchpause haben wir in Lake Tekapo verbracht, ein kleiner gemuetlicher Ort mit einem schoenen See und einer tollen kleinen Kirche.
Unser Tagesziel war Christchurch, wo die Bustour auch endete. Diese 2 Wochen gingen sooo schnell rum, ich habe eine Menge Freundschaften geschlossen, viel Spass gehabt, viel gegessen, viel getrunken, viel gesehen, viel erlebt und die Zeit einfach nur genossen.
Hier in Christchurch habe ich im Base-Hostel eingecheckt und bin zum Glueck mit Pim aus Holland in einem Zimmer. Wenigstens ein bekanntes Gesicht, auch wenn er heute leider schon abreist. Viele andere bleiben noch laenger hier und deshalb habe ich mein Hostel fuer die naechste Nacht auch gecancelt und bleibe etwas laenger. Heute abend gehen wir zum Abschied nochmal richtig schoen Cocktails trinken. Ausserdem habe ich mich mit Scott schon fuer Ende Dezember in Queenstown verabredet. Es ist beruhigend zu wissen, dass ich ihn genau wie Irene, Beth und Vanessa bald wieder treffe, weil ich gestern irgendwie in ein Loch gefallen bin. Ploetzlich ist mir bewusst geworden, dass ich ab jetzt alleine reise. Eigentlich hatte ich mich die ganze Zeit darauf gefreut, aber nachdem ich die letzten Monate immer so viele nette Leute um mich rum hatte, ist es ein komisches Gefuehl auf mich allein gestellt zu sein und meine eigenen Entscheidungen treffen zu muessen.
Aber dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich eine gute Zeit haben werde. Jetzt hole ich gleich erstmal mein tolles Auto ab und dann gehts weiter.
Bis bald,
Verena
von Verena
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Thursday, 25. december 2008 4 25 /12 /Dez. /2008 22:31

Frohe Weihnachten an euch alle!!!
Hatte ein schoenes, wenn auch total anderes Weihnachtsfest und hatte zum Glueck total liebe Leute um mich!
Hoffe euch allen geht es gut und ihr habt die schoene Zeit genossen.
Bis bald!
Verena
von Verena
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Thursday, 18. december 2008 4 18 /12 /Dez. /2008 21:41

In Nelson angekommen, haben wir erstmal unser geniaaales Hotel bezogen. Wieder ein Vierer-Bett-Zimmer, aber in einer Art Turm mit Rundumsicht, einer Kueche, einem riesigen Bad mit Spa-Pool und Sauna. Das ist doch mal ein Backpacker-Leben. Im Innenhof konnte man gemuetlich zusammensitzen, was trinken und quatschen. was wir nach dem Dinner auch getan haben.
Am Mittwoch wurde es wieder aufregend. Ich habe mich fuers Skydiving angemeldet. Natuerlich war ich aufgeregt, aber es hielt sich noch in Grenzen. Vor allem, weil wir insgesamt 16 Leute waren und uns gegenseitig etwas beruhigen konnten. Um halb acht morgens (viel zu frueh) wurden wir vom Skydiving-Team abgeholt und in die Naehe vom Abel Tasman Nationalpark gefahren. Dort gab es erst mal ein kleines Video und wir konnten Fragen stellen. Und schon gings los. Vanessa und Beth (aus England) haben den Anfang gemacht. Jumpsuit angezogen, ins Flugzeug und los. Ich war mit Drew (aus England) und Chris (aus Australien) zusammen im Flugzeug. Du sitzt da eng aneinander gequetscht und versuchst die schoene Aussicht zu geniessen, aber es ist kaum moeglich.
Als wir die Hoehe 13.000 Fuss (ungefaehr 4.000 Meter) erreicht haben, ging die Tuer auf. Das ist der schrecklichste Moment. Ich hab nur gedacht: " Oh mein Gott, was mache ich eigentlich hier?" Ein paar kurze Sicherheitsinstruktionen und los gings. Ein Kameramann ist mitgeflogen und hat mich die ganze Zeit gefilmt bzw. Fotos gemacht. Erst ging es 50 Sekunden im freien Fall nach unten... ein geniales Gefuehl. Nach einer Sekunde gewoehnt sich der Koerper an die Situation und man hat nicht die ganze Zeit dieses Kribbeln im Bauch wie im Freefall-Tower. Es ist ein bisschen wie fliegen, nur ganz schoen kalt im Gesicht. Nach 50 Sekunden oeffnet der Tandemspringer den Fallschirm und danach ist es nur noch relaxtes durch die Luft Gleiten und die Aussicht geniessen. Es hat alles super geklappt und ich habe jede Sekunde genossen. Leider war ich den Rest des Tages auf einem Ohr taub, aber das war mir lieber, als mich uebergeben zu muessen, wie ein paar Englaenderin es getan haben. Abends haben wir alle Videos mit der ganzen Gruppe zusammen angeschaut und hatten dabei viel zu lachen. Man sieht wirkich bescheuert aus im freien Fall.
Nach dem Skydiven bin ich erstmal ins Krankenhaus gegangen (keine Angst, meinem Finger geht es gut. Wollte ihn nur mal checken lassen) und hab dann den Nachmittag am Strand mit Nikki verbracht. Total schoen, in der Sonne zu liegen und zu entspannen nach so einem Abenteuer.
Abends hatten wir alle zusammen ein leckeres BBQ und sind total muede ins Bett gefallen.

Donnerstag hiess es wieder Rucksack packen und weiter gings zur naechsten Activity. Nach einer 4-stuendigen Fahrt sind wir in Kaikoura angekommen, das fuer seine Delfin- und Waltouren bekannt ist. Ich hatte eine Bootstour gebucht, die das Schwimmen mit Delfinen angeboten hat. Alastair, Amy und Sandra und ich haben schoene dicke Taucheranzuege bekommen, sowie eine Tauchermaske, Schnorchel, Flossen usw. Nachdem wir uns ein Video angeschaut haben, was wir beachten muessen und wie wir das Interesse der Delfine wecken koennen, ging es mit dem Bus zum Hafen. Dann aufs Boot und nach ca. 20 Minuten konnten wir die ersten Delfine sehen. In dieser Gegend sind es absolut wilde Tiere, die werden nicht trainiert, nich angelockt, nicht gefuettert, oder aehnliches. Wir hatten echt Glueck mit dem Wetter und haben insgesamt ca. 300 Delfine gesehen. Unglaublich. Nachdem wir uns fertig gemacht haben, konnten wir ins Wasser. Leute, sowas Unglaubliches hab ich echt noch nie erlebt. Du schnorchelst durchs Wasser und siehst Delfine ueberall. Staendig waren ungefaehr 10-20 Delfine direkt um mich rum, ueber mir, unter mir, an meiner Seite. Teilweise waren sie nur Zentimeter entfernt und ich konnte spueren, wie sie an mir vorbeigezischt sind. Habe ein paar Fotos mit einer Unterwasserkamera gemacht, bezweifle aber, dass die was geworden sind. Die ganzen Tricks mussten wir gar nicht anwenden, denn die Tiere waren total interessiert an uns und haben uns ausgecheckt. Auf dem Rueckweg zum Hafen haben wir noch riesige Albatrosse gesehen, die ganz knapp uebers Wasser geflogen sind.
Wir wurden mit dem Bus von den anderen abgeholt und haben uns auf den Weg nach Christchurch gemacht. Ich war zwar noch nie in England, aber es sieht alles sehr britisch aus dort. Unser Hotel fuer diese Nacht war der Hammer. Sehr gross, sauber, luxurioes. Nach dem Check-in sind wir alle schnell unter die Dusche gesprungen und haben uns fuers Dinner fertig gemacht. Es war Chelseys letzter Abend, weil sie Weihnachten frei hat und deshalb wollten wir alle nochmal richtig feiern gehen. Das Restaurant war ueberhaupt nicht gut. Ich hatte einen teuren Salat, der nur aus ein paar Salatblaettern und anderen Sachen bestand, eine sehr mickrige Portion und auch nicht besonders lecker. Wir haben uns dann eher ans Bier gehalten.
Anschliessend ging es in einen Club mit ganz guter Musik und sehr guenstigen Getraenken. Sonderangebot: 3 Dollar fuer alle Getraenke. Wir haben viele Fotos gemacht und hatten die Gelegenheit uns alle noch besser kennenzulernen. Der zweite Club war nicht so besonders und deshalb hab ich der Muedigkeit nachgegeben und bin mit ein paar anderen ins Hotel zurueckgelaufen. War aber ein echt schoener Abend.
Freitag morgens sind neue Leute zur Gruppe gestossen... wieder viele aus England, ein Maedel aus der Karibik, ein Hollaender, zwei aus Malaysia... soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, sind alle ganz nett.
Da es ziemlich geregnet hat, haben wir unseren Stadtrundgang etwas verkuerzt (zum Glueck komme ich ja nochmal nach Christchurch) und sind dann Richtung Westen durch die Southern Alps gefahren. Trotz Regen hatten wir nen tollen Ausblick auf wunderschoene Berge und Waelder. Wieder sehr aehnlich mit unseren Alpen.
Gegen nachmittag haben wir unser Tagesziel erreicht. Die Flock Hill Lodge irgendwo im nirgendwo. Die Stimmung war nicht sooo toll, weil es immer noch am Regnen war und wir nicht wirklich fit. Aber die Zimmer waren ok und wir konnten erstmal trocknen. Nach ner kurzen Entspannungspause ging es mit dem Besitzer der Farm auf eine Rundtour (und schon wurden wir wieder nass). Erst hat er uns die Arbeit seiner Hunde mit den Schafherden gezeigt, was ziemlich interessant war und anschliessend hat er uns gezeigt, wie ein Schaf geschoren wird und was es alles darueber zu wissen gibt.
Danach hatten wir einen chilligen Tag mit Afternoon Tea und verschiedenen Spielen... Trivial Pursuit mit Englaendern und als einzige Nicht-Englischsprachige... sehr lustig. Manche Fragen wusste ich sogar ;) Zwischendurch ist immer mal der Strom ausgefallen, was uns gezeigt hat, dass wir echt am Arsch der Welt waren. Ausserdem gab es natuerlich keinerlei Handynetz.
Der Regen hat den ganzen Abend, die ganze Nacht und den naechsten Tag angedauert... ohne Pause. Das macht depressiv. Wir sind heute die Westkueste runtergefahren, haben viele lustige Partyspiele gespielt (Mama, da ist bestimmt was fuer deine naechsten Partys dabei) und sind nachmittags am Fox Glacier angekommen. Unser Hotel ist in einem kleinen Dorf (Einwohnerzahl ganze 75) und eigentlich hatte ich eine Wanderung auf dem Gletscher gebucht. Bei diesem doofen Wetter hab ich es aber wieder abgesagt, weil ich im Januar ja sowieso nochmal in der Gegend bin und die Wanderung dann hoffentlich nachholen kann. Die meisten sind jetzt im stroemenden Regen irgendwo in Eishoehlen, waehrend ich im ueberhitzten Internetcafe sitze und euch meinen Bericht schreibe.

Hoffentlich wird das Wetter bald besser, denn wir haben noch viel vor.
Unglaublich, dass ich es vor einer Woche noch bereut habe den Bustrip gebucht zu haben... es ist wirklich ein tolles Erlebnis und wir machen viele Sachen, die ich alleine nicht gemacht haette oder gar nicht haette machen koennen.
Jetzt schau ich mal, ob mein Geld noch reicht um Fotos online zu stellen und melde mich wahrscheinlich aus Queenstown wieder.
Viele liebe Gruesse
Verena
von Verena
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 01:11

Viele Gruesse an alle von der Suedinsel Neuseelands. In den letzten Tagen ist extrem viel passiert und ich versuche mal alles ein wenig zu beschreiben. Bevor ich Auckland also verlassen musste, war ich nochmal mit Mona im Kino (High School Musical, selten was kitschigeres gesehen but I loved it *g*), hab meine Sachen gepackt, Abschiedsgeschenke an die Gastfamilie verteilt, Weihnachtsgeschenke bekommen, hab mich von Tetsu und Rumiko auf deren Graduation verabschiedet und war beim Frisoer. Hab mir den Ansatz faerben lassen und es sieht schrecklich aus. Bin heilfroh, wenn das wieder meine Heim-Friseurin uebernehmen kann. Und dann war es soweit... Linda hat mich liebenswerterweise (an ihrem 50. Geburtstag) in die Stadt gefahren und ich habe die ersten Leute getroffen, die die naechsten 2 Wochen mit mir durchs Land touren werden. Ich war positiv ueberrascht... der Busfahrer Gary und unser Host Chelsey sind zwei ganz liebe und lustige Leute und die ganze Gruppe ist ein verrueckter, aber liebenswerter Haufen. Meine groesste Befuerchtung nur Deutsche im Bus anzutreffen, hat sich zum Glueck nicht erfuellt. Ausser mir sind nur 3 andere Deutsche dabei und die sprechen auch groesstenteils Englisch. Dafuer ist mehr als die Haelfte der Leute aus England, was ich aber toll finde. Ansonsten sind noch ein paar Brasilianer dabei, 2 Koreaner, 3 Australier, ein Schwede, eine Schweizerin und ein Ami. Bin wie gesagt total gluecklich mit der ganzen Gruppe. Dann gings los. Wir haben Auckland verlassen und uns nach einem kurzen Stopp in Hobbiton auf den Weg nach Rotorua gemacht. Zwischendurch mussten wir uns alle kurz am Mikro vorstellen, was ganz lustig war, und haben ein Weihnachtslied in 5 verschiedenen Sprachen eingeuebt, das wir spaeter am Abend noch gebraucht haben. Und zwar hatten wir die Ehre eine traditionelle Begruessungszeremonie in einem Maori-Marae mitmachen zu duerfen. Das ist ein grosses verziertes Haus, das den Maori-Familien als Treffpunkt und "Haupthaus" dient. Leider durften wir keine Fotos oder Videos waehrend der Zeremonie machen. Nick (unser Gastgeber fuer den Abend) hat uns begruesst und uns erklaert wie das Ganze ablaufen wird. Wir mussten uns also ganz langsam diesem Haus naehern, um zu zeigen, dass wir in Frieden kommen. Die Maenner mussten an unserer Seite laufen (damit sie uns bei einem Angriff verteidigen koennen). Nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen haben, durften wir eintreten. Ein aelterer Maori hat eine Rede auf Maori gehalten und ein Lied gesungen. Danach mussten wir unser tolles Weihnachtslied praesentieren. Dann wurde ein Geschenk ueberreicht und wir waren aufgenommen. Das Ganze wurde mit dem Hongi (Beruehren der Nasenspitzen) besiegelt. War voll interessant das mal miterlebt zu haben. Gary hat uns auch beteuert, dass nur wenige Touristen die Moeglichkeit bekommen, das in einer richtigen Maori-Familie mitzumachen. Da wir das einmal hinter uns gebracht haben, gehoeren wir jetzt sozusagen zur Familie und koennen jederzeit wiederkommen. Das ist doch was. Wir haben an diesem Abend noch viel zusammen gesessen, was gegessen und getrunken und viel ueber die Maoris gelernt. Anschliessend haben wir alle zusammen noch einen kleinen Spaziergang unternommen und uns schon mal den Wasserfall angeschaut, den wir am naechsten Tag runterraften wollten. Der Abschluss war in einem deutschen Biergarten mit deutschem Bier. Ich bevorzuge ja eher neuseelaendisches Bier, aber naja.
Bevor wir in diesem wunderschoenen Marae schlafen gegangen sind, gab es noch eine Frage-Antwort-Stunde mit Nick und den Maoris, in der wir sie ueber die Kultur und ihre Gewohnheiten ausquetschen konnten. War total interessant. Dann gings ans Schlafen... 25 Leute in einem grossen Marae mit Matratzen auf dem Boden. Konnte nicht wirklich schlafen, hab es aber trotzdem genossen.
Am naechsten Tag haben wir schnell noch ein Gruppenfoto geschossen und uns schon wieder auf den Weg gemacht. Diesesmal allerdings nur ein paar Kilometer weiter nach Rotorua in unser Motel Alpin. Ich hatte ein Viererzimmer mit 3 lieben Englaenderinnen (Drew, Nikki und Dee)... eigentlich war es eher ein Bungalow und dazu mit einem Outdoor-Warmwasser-Pool. Toll, he? Wir haben uns in Rotorua das Whakarewarewa-Village angeschaut, in dem ich ja schonmal war, aber ich fands trotzdem gut.
Nachdem wir uns im Hotel umgezogen haben, wurden wir langsam nervoes, denn ein paar von uns hatten sich fuer das White Water--Rafting auf dem Waikato-River angemeldet... ich natuerlich auch. Wir haben Rettungswesten und Helme bekommen, die letzten Instruktionen angehoert (was man zum Beispiel machen muss, wenn das Boot umkippt) und dann gings schon los. Wir haben uns auf 3 Boote verteilt und das Rudern war ganz schoen anstrengend. Die ersten kleinen Wasserfaelle waren ganz easy, aber die Nervositaet stieg, als wir dem grossen 7m-Wasserfall naeher kamen. Nochmal die Sitzposition geuebt und runter gings. Zum Glueck ist das Boot nicht gekippt, was allerdings gute Fotos gegeben haette. Wir hatten auch ne Menge Spass zwischen den Booten... die Teams haben staendig versucht sich gegenseitig nass zu spritzen oder ins Wasser zu werfen und teilweise ist das auch gelungen. Das Schwierigste des Ganzen war, am Ende das Boot zum Auto tragen zu muessen ;)

Abends bin ich allein zum Lake Rotorua gelaufen, hab mich dort in den Rosengarten gesetzt, frische Erdbeeren gegessen und in mein neues Reisetagebuch geschrieben, dass Linda mir geschenkt hat. Abends haben wir alle zusammen gesessen... teilweise komplett im Pool, teilweise nur mit den Fuessen und haben gequatscht. Wir verstehen uns echt alle sehr gut.
Am Montag (nach einem sehr guten Fruehstueck) hiess es back on the road again und ab nach Taupo, wo ein paar Bungee Jumping gemacht haben. Dieses Mal habe ich mir natuerlich das Geld gespart, die Bungee-Erfahrung habe ich ja schon.
Danach sind wir in einen Second-Hand-Shop gefahren, der die Erloese wohltaetigen Zwecken spendet und uns mit lustigen oldfashion-Klamotten eingedeckt. Ich hab nen Rock und ein T-Shirt fuer zusammen 3,80 Euro gekauft.
Die Mittagspause war in Taihape, das dafuer bekannt ist, dass dort jedes Jahr die Regenstiefel-Weitwurf-Weltmeisterschaft stattfindet. Spannend, he? Passenderweise hiess das Restaurant auch Gumboot.
Am spaeten Nachmittag sind wir in der Hauptstadt Wellington angekommen, haben unser Hostel bezogen und uns fuer den Abend fertig gemacht. Aufgestylt in unseren bunten lustigen Klamotten aus dem Second-Hand-Shop gings zum Bowling. Das war n Spass und gab schoene Fotos. Guenstig wars auch... 2 Spiele, Schuhe, Pizza und 2 Bier fuer 25 $. Mein erstes Spiel war ziemlich gut und deshalb bin ich etwas leichtsinnig geworden und habe mit Nate aus New York eine Wette fuers zweite Spiel abgeschlossen. Wer besser bowlt, muss den Rucksack des anderen vom Bus zum Hotel tragen und das bis zum Ende des Trips. Bloederweise hab ich verloren (haette wohl vorher mit dem Bier aufhoeren sollen). Aber kann ja nicht schaden, jeden Tag zweimal laufen zu muessen... wenn mans mal positiv sieht. Und es war auf jeden Fall den Spass wert.
Am Ende wurde "unser Lied" gespielt, das wir jeden Tag als erstes hoeren und die Stimmung war der Hammer. Wir sind dann auch gleich in die naechste Bar gezogen, die zu unserem Hostel gehoerte... wir gehen rein und das erste, was wir hoeren ist "99 Luftballons" auf deutsch! Schon mal ein guter Anfang. Die restliche Musik war auch genial, ein toller Mix aus alt und neu. Wir haben den ganzen Abend nur auf Tischen getanzt und hatten ne geniale Party. Mensch bin ich froh, dass ich diese Tour gebucht hab. Sonst waere mir das alles ergangen. Fuer alle, die mal nach Wellington kommen: Die Bar "Blend" is the place to go! Und am Ende mussten wir nur ne Treppe hoch laufen und waren schon in unserem Zimmer.
Ein paar Stunden spaeter haben an dem Tisch gefruehstueckt, auf dem wir vorher getanzt haben. Lustig.
Danach gings muede und verkatert auf eine kleine Busrundfahrt durch Wellington, das sehr huegelig und windig, aber schoen ist. Der Flughafen Wellington zaehlt sogar zu den 10 gefaehrlichsten der Welt, weil der Wind so stark sein kann. Und da die meisten ihre Haeuser auf Huegel bauen muessen, sieht man an den reichen Haeusern ganz viele Aufzuege auf Schienen, die von der Strasse zum Haus fuehren.
In Wellington ist auch das National Museum "Te Papa". Vergleichbar mit dem Auckland Musuem war es sehr interessant und auch ziemlich interaktiv. Man konnte viele Sachen ausprobieren, Spiele spielen usw. Im Moment wird dort eine echte Riesenkrake ausgestellt. Ausserdem konnte man viel ueber die Maoris und Neuseeland an sich lernen. Lustigerweise hab ich Krissi dort getroffen, die ich ja aus Auckland kenne. Das Land ist wirklich klein.
Zum Lunch hab  ich mal die neuseelaendischen Bagels probiert, die natuerlich lange nicht so gut sind, wie die daheim.
Anschliessend ging es auf die Faehre von der Nord- auf die Suedinsel, oder genauer von Wellington nach Picton. Wir haben es uns erstmal auf dem riesigen Schiff (das sogar ein Kino hat) gemuetlich gemacht und mit 10 Leuten Uno gespielt. Die ganze Ueberfahrt dauert ca. 3-4 Stunden und geht durch die wunderschoenen Marlborough Sounds im Norden der Suedinsel.
Sobald wir mit dem Bus von der Faehre gefahren sind, konnte man die Veraenderung der Landschaft erkennen. Die Suedinsel sieht eher aus wie die Schweiz, mit ganz vielen Bergen. Unterwegs im Bus haben wir ein paar Spiele gespielt und einen Film geschaut, um uns die Zeit zu vertreiben, aber man wird auch nicht muede aus dem Fenster zu schauen. Die Aussicht ist ueberall schoen.
Weiteres kommt spaeter...

von Verena
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Thursday, 11. december 2008 4 11 /12 /Dez. /2008 03:19
Meine Zeit in der schoenen Stadt Auckland neigt sich also dem Ende zu.
Mein letzter Schultag ist schon fast eine Woche her und die Graduation war zum Teil schoen, zum Teil aber auch traurig, weil wir alle auseinander gehen muessen. Susi hat (in Vertretung fuer Richard) eine schoene kurze Rede gehalten und dann haben wir kurz was gesagt. Mein Zertifikat ist unerwartet gut ausgefallen. Habe ueberall die Note "excellent" und das als einzige der Klasse.
Wir haben mal wieder viele Fotos geschossen und sind danach Essen gegangen. Zu Hause angekommen wurde es wieder ernst... so ein Examen schreibt sich nunmal schlecht, wenn man nicht gelernt hat.
Mit Lisa und Vera habe ich letzte Woche auch ein tolles Fischrestaurant am Hafen ausprobiert. Musste an Papa denken, der das mit Sicherheit geliebt haette. Wir haben eine riesige Fischplatte fuer 3 Personen bestellt... mit ganz frischen Varianten von Fisch und Meeresfruechten. Habe sogar Muscheln gegessen, nur bei den Austern hab ich mich geweigert. Vera und Lisa waren da mutiger, aber habens nach einer dann auch gelassen. Der Rest war aber auf jeden Fall himmlisch. Auf dem Heimweg sind wir auch mehr gerollt, als gelaufen... so voll gegessen waren wir.
Am Nikolaustag hab ich mit Conny und Emmie einen organisierten Ausflug nach Hobbiton gemacht... das kleine Dorf im Auenland aus "Herr der Ringe". Ich wusste vorher schon, dass die Haeuser da nicht mehr so gut ausschauen wie im Film und dass man nur noch wenig erkennen kann und hatte dementsprechend auch geringe Erwartungen. Aber es war trotzdem interessant und schoen gemacht. Vor allem hatten wir geniales Wetter, was sehr viel zur guten Stimmung beigetragen hat. Da stehen wir im prallen Sonnenschein im Office von Hobbiton und aus den Lautsprechern droehnt "I'm dreaming of a white christmas". Zum Schiessen.

Die Fuehrung ueber das Gelaende war sehr interessant. Wir haben ne Menge Details und Anekdoten ueber die Drehzeit erzaehlt bekommen und die Koepfe darueber geschuettelt, wie verrueckt die Amis doch sein koennen. So wie etwa die Geschichte ueber den Baum, der im Roman auf Bilbos Hoehle steht. Peter Jackson suchte erst den perfekten Baum fuer die Szene. Er liess den Baum dann zersaegen und die Einzelteile nummerieren. Studenten der Uni Auckland verbanden dann am Drehset die Einzelteile mit Drahtseilen, bis er wieder komplett dastand. Die mittlerweile nicht mehr vorhandenen Blaetter, wurden durch falsche aus Taiwan ersetzt. Dieser Aufwand wurde betrieben fuer eine Szene, in der der Baum nur wenige Sekunden zu sehen war. Verrueckt.
Anschliessend haben wir noch angeschaut, wie ein Schaf geschoren wurde (Hobbiton ist eigentlich eine Schaffarm) und durften kleine Laemmer mit einer Milchflasche fuettern.
Unsere Lunchpause hatten wir in Cambridge und sind dann weiter zu den Hamilton Gardens gefahren. Ein schoenes grosses Gelaende bestehend aus Gaerten mit verschiedenen Stilrichtungen. Hier kann man wirklich alles finden... einen englischen Blumengarten, einen modernen  Ami-Garten, mediteran italienisch, japanisch, indisch, Maori... alles was das Herz begehrt. Und bei dem herrlichen Sonnenschein noch umso schoener.
Zu Hause haben wir den Abend noch gemuetlich einer Flasche Wein auf der Terasse ausklingen lassen. Linda's Freundin Jeanine war da und wir haben uns gut unterhalten. So lernt man Englisch doch am besten und einfachsten.

Am Sonntag wollten Anne und ich gleich wieder das Wetter ausnutzen und haben uns mit Daniela am Takapuna-Strand getroffen. Das ist ein wirklich schoener Sandstrand mit Blick auf Rangitoto, aber natuerlich an einem Sonntag total ueberfuellt. Wir haben es trotzdem genossen, wenn ich auch nur mit den Fuessen ins Meer durfte, weil ich keinen wasserfesten Verband am Finger hatte. Echt ne Schande, weil das Wasser angenehm warm war.
Teilweise hab ich mich echt wie in Florida gefuehlt mit den Palmen, dem Meer und der Sonne.
Nach ein paar Schwierigkeiten den richtigen Bus nach Hause zu finden, mussten wir uns ganz schoen beeilen, weil am Abend mein grosses Abschiedsdinner geplant war. Richard und Linda haben ein tolles Essen gezaubert und sogar eine Pavlova fuer mich gemacht. Das ist ne ganz leckere, typisch neuseelaendische, Nachspeise. Sogar Vera war zum Essen eingeladen und am Ende gabs auch noch Geschenke fuer mich. Meine Gastfamilie ist sooo lieb und macht es mir echt schwer Auckland zu verlassen.
Montag und Dienstag waren nicht so angenehm. Hab eigentlich kaum was anderes gemacht als zu Lernen, schonmal meine Klamotten zu sortieren und teilweise wegzupacken und zu versuchen mich ein wenig zu entspannen.
Ja, und dann war der grosse Examenstag da. Die Aufregung hielt sich in Grenzen, als ich in die Uni Auckland angekommen bin, wo der Test stattfand. Unser Pruefungssaal sah genauso aus wie die Muschel in Mainz und deshalb hab ich mich schon gleich wie daheim gefuehlt ;)
Das Examen an sich war schon ganz schoen schwer... vor allem der Grammatik-Teil. Beim Writing mussten wir einen informalen Brief und einen Artikel schreiben. Die Themen waren leicht, mein Ergebnis nicht ganz so zufriedenstellend. Der Listening-Teil war gut und der Reading-Teil eher mittelmaessig. Aber das Spekulieren hilft ja doch nichts... jetzt heisst es bis Ende Januar warten, wenn ich das Ergebnis bekomme. Wenigstens ist die doofe Lernerei endlich vorbei und der Urlaub kann kommen.
Gestern abend musste unser "Erfolg" natuerlich gleich gefeiert werden. Wir sind erst thailaendisch essen gegangen (sehr lecker) und danach in eine Karaoke-Bar gezogen. Warum habe ich nur  "ein Lied in einer Karaoke-Bar singen" auf meine To-Do-Liste gesetzt??? Keine Ahnung, aber gestern musste ich dann ran. Alle Lieder, die ich gerne gesungen haette, waren nicht auf der Liste und deshalb musste ich mich fuer "SOS" von ABBA entscheiden. Muss sich schrecklich angehoert haben, aber ich hatte Spass. Und ausserdem kennt mich hier ja keiner :)
Dann kam der grosse Abschied von Enrico, Ayumi, Mathias, Emmie und Daniela, weil ich alle vor meiner Abreise nicht mehr sehen werde. Sooo traurig, wir waren echt ne tolle Gruppe und ich werde alle total vermissen.
Naja, ich war jedenfalls mit Mona vorm Margaritas verabredet und habe mich mit ein paar lustigen Kiwi-Leuten unterhalten, waehrend ich auf sie gewartet habe. War echt lustig. Schliesslich hab ich mir mit Mona ein Taxi geteilt, weil sie bei mir um die Ecke wohnt.

Tja, und heute ist schon Donnerstag und ich bin noch weniger als 48 Stunden in Auckland.
Ich hoffe mal, dass meine Verletzung meine Reise nicht gefaehrdet... habe mich auf jeden Fall heute komplett mit Verbandsmaterial und Pflaster ausgestattet und Aerzte gibt es schliesslich auch auf der Suedinsel.
Von da werde ich mich wohl auch das naechste Mal melden.
Machts gut und trinkt mal einen Gluehwein fuer mich mit.
Alles Liebe, Verena
von Verena
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Wednesday, 3. december 2008 3 03 /12 /Dez. /2008 05:04

Leute, hier ist Sommer.
Habe gerade eine Stunde in der Sonne gesessen und Harry Potter gelesen (natuerlich auf Englisch). Das hab ich mir verdient, nachdem heute meine muendliche Examenspruefung war. Was kann ich sagen? Es war ok, ich konnte jede Frage mehr oder weniger gut beantworten und hab auch ab und zu ein paar schwierige Vokabeln einbauen koennen. Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden und endlich ist es vorbeeeeiiii! Daniela und ich hatten zum Glueck zusammen Pruefung, also musste ich mich nicht auf jemanden Fremden einstellen und wir haben sehr gut zusammengearbeitet, weil wir es ja gewohnt sind und uns gut kennen. Fuer die anderen war es auch ganz in Ordnung. Jetzt muessen wir uns auf die schriftliche Pruefung naechsten Mittwoch vorbereiten, aber das schaffen wir auch.
Ansonsten war ich in der letzten Woche oefters in der Stadt unterwegs in Pubs und nem Club. Mal mit Julia, die mit uns das Tongariro-Crossing gemacht hat und mal mit Vera und Maria. Im O'Carrolls haben wir lustige Brasilianer kennen gelernt und konnten kostenlos Sekt trinken (lady's night).
Unglaublich wie schnell die Zeit rum geht, jetzt ist schon meine letzte Schulwoche angebrochen. Richard hatte letzten Freitag schon den letzten Schultag mit uns, weil er am Wochenende in seinen (wohlverdienten) Indien-Urlaub aufgebrochen ist (mit Aufenthalt in Bangkok, hoffentlich ist er gut angekommen). Natuerlich wollten wir ihm ein kleines Geschenk machen und haben uns dafuer entschieden ihm eine Schokotorte zu kaufen. Also sind Tetsu, Emmie und ich am Donnerstag losgezogen und haben die Konditoreien abgeklappert. War auch gar nicht so leicht eine zu finden, die uns das anbieten konnte, was wir wollten. Schliesslich haben wir eine Torte mit der Aufschrift "We profusely apologise that we have to leave you" bestellt. Das ist ein kleiner Joke innerhalb unserer Klasse "to apologise profusely" ist ziemlich altmodisch, aber wir haben es in jeder Situation genutzt. Richard hat auch ziemlich gelacht und sich gefreut. Deshalb haben wir Freitags auch nich wirklich Unterricht gemacht, sondern sind ins Cafe gegangen.

Danach bin ich in die Stadt gefahren und hab mich mit Maria, Lisa und Lara in Parnell getroffen, um ein Auto auszuleihen. Dieses Wochenende haben wir auch ein richtiges Schnaeppchen erwischt. Ein toller Kombi fuer 126$ fuer 3 Tage. Supi. Nachdem wir Vera abgeholt und gefuehlte 3 Stunden im Supermarkt verbracht haben, ging es auf in den Norden. Schon komisch, in Europa wuerde man nie 6 Stunden Fahrt (oneway) nur fuer ein Wochenende am Strand auf sich nehmen, aber hier ist das ganz normal, weil alles so weit voneinander entfernt ist. Und ausserdem ist es wirklich guenstig. Mit 5 Leuten im Auto war es zwar ziemlich eng, aber wir sind ja nicht so anspruchsvoll. Die meiste Zeit hat es geregnet und unsere Hoffnungen auf ein schoenes sonniges Wochenende wurden immer kleiner. Aber sobald wir am Taputaputa-Strand in der Naehe von Cape Reinga ankamen, hat es aufgehoert. Leider war es schon stockdunkel, deshalb haben wir unser Auto so geparkt, dass wir unser Zelt im Scheinwerferlicht aufbauen konnten. Ein 3-Personen-Zelt fuer 5 Leute?! Naja, wir sind ja nicht so anspruchsvoll ;) Jeden, der jetzt an deutsche Camping-Plaetze denkt, wo die Zelte eng nebeneinander stehen und man Stunden zu einem See laufen muss, muss ich jetzt berichtigen. Wir waren 10 Meter vom Strand entfernt, irgendwo im nirgendwo, und ausser uns waren nur ein paar Campervans zu sehen.
Nachdem das Zelt endlich stand, hatten wir Zeit den wunderschoenen Sternenhimmel zu beobachten. Sowas habe ich noch nie gesehen... und ich kann es auch nicht wirklich beschreiben... am Himmel konnte man Millionen von leuchtend hellen Sternen sehen... noch besser als in jedem Planetarium. Unglaublich. Nicht so wunderschoen war die Wasserversorgung (kaltes Nicht-Trinkwasser) und die Plumpsklos... aber wir sind ja nicht so anspruchsvoll ;) Die Nacht war kalt und sehr eng, aber ein paar Minuten Schlaf habe ich trotzdem bekommen.
Morgens bin ich sehr frueh aus dem Zelt gekrochen, hab mich mit Schlafsack an den Strand gelegt und den Sonnenaufgang beobachtet. Einfach Traumhaft. Nachdem die anderen auch aus den Federn gekrochen kamen, haben wir gefruehstueckt und uns gleich zum Sonnenbaden an den Strand gelegt. Schon schoen, so einen karibischen Traumstrand fuer sich allein zu haben. Ich kann nie wieder nach Mallorca!
Der ganze Tag war auch ziemlich chillig... Sonnenbaden, Spazieren gehen, vorsichtig baden (wegen meinem Finger) und alles in vollen Zuegen geniessen. Das Wetter war auch suuuper sonnig, anders als befuerchtet. Leider ist unser Auto nicht mehr angesprungen, weil die Batterie durch das naechtliche Scheinwerfer-Zelt-Aufbauen sehr gelitten hat, aber ein netter Maori hatte zum Glueck ein Jumper-Kabel mit und uns geholfen. Das ist der Nachteil, wenn man alleine am Ende der Welt ist... wir haetten seeehr weit laufen muessen, wenn er nicht gewesen waere, aber es ist ja nochmal alles gut gegangen.

Da Cape Reinga ja um die Ecke lag, konnten wir abends schnell hinfahren und den Sonnenuntergang mit Panorama-Blick anschauen. Mal wieder total schoen. Die naechste Nacht war noch kaelter, aber durch den abendlichen Wein, den wir uns gegoennt haben, gings dann doch einigermassen mit dem Schlafen. Anscheinend haben es sich ausser uns auch ein paar Moskitos im Zelt gemuetlich gemacht, denn am naechten Tag hatte ich sagenhafte 64 Stiche am ganzen Koerper. Egal, wir waren im Norden und das muss man geniessen. Also hatten wir nochmal einen halben Tag am Strand, bis wir unsere Sachen packen mussten und nach nem kurzen Stopp am Ninety-Miles-Beach nach Paihia gefahren sind. Dort haben wir Fish und Chips gegessen und Lara in einem Backpackers abgesetzt. Sie reist als Work & Traveller durchs Land und hat einen Job dort angenommen.
Anschliessend ging es auf die lange Heimreise und spaet in der Nacht sind wir endlich angekommen. Das Bloede ist, dass Maria ganz im Norden, Lisa ganz im Sueden und Vera und ich in der Mitte von Auckland wohnen, was nochmal ne Stunde Fahrerei kostet. Naja, mitten in der Nacht oder nicht... ich musste dringend unter die Dusche und bin dann totmuede ins Bett gefallen.
Seit Montag haben wir also einen neuen Lehrer... Andy... ein sehr lustiger, verrueckter Brite, mit dem wir viel Spass haben. Ein guter Ersatz fuer Richard. Leider hat sich mein Finger entzuendet, tut furchtbar weh und eitert, was bedeutet, dass ich wieder Antibiotika nehmen und jeden Tag ins Krankenhaus zum Verband wechseln muss. Total aergerlich, aber hoffentlich wird es bald besser. Fuehle mich schon ein wenig laediert mit meinen Moskitostichen und dem entzuendeten Fingernagel... aber wird schon. Bin da zuversichtlich.
Euch wuensch ich auf jeden Fall eine schoene Adventszeit. Ich habe ja nicht so viel davon, obwohl die liebe Anneke mir ja einen eMail-Adventskalender gemacht hat, aber die Sommersonne hat auch so ihre Vorteile.
Fotos kommen morgen.
Alles Liebe, Verena
von Verena
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Monday, 24. november 2008 1 24 /11 /Nov. /2008 03:06

Hallo zusammen,

leider kann ich euch jetzt erst verspaetet Fotos zeigen... meine Kamera ist kaputt, nix geht mehr. Wollte sie heute reparieren lassen, war in ca. 10 Shops und habe ueberall die gleiche Antwort bekommen... es wuerde ca.  8 Wochen dauern und 200 Dollar kosten. So aergerlich, jetzt muss ich mir eine neue kaufen, weil ich keine andere Moeglichkeit habe. Vera ist in genau der gleichen Situation.

Habe nichtsdestotrotz ein schoenes Wochenende hinter mir und habe halt die Fotos von den anderen hier reingestellt.

Letzte Woche haben Anne und ich Plaetzchen gebacken (Zimtsterne). Naja, eigentlich hab ich gebacken und sie hat zugeschaut. Ausserdem waren es keine Sterne, sondern Kreise, weil wir leider keine Ausstechformen hatten, geschmeckt hats trotzdem. Am naechsten Tag hab ich die Haelfte der Kekse mit in die Schule genommen, weil wir noch ne Abschiedsparty mit Lisa gefeiert haben. Raus kam ne Menge Spass und Essen aus den unterschiedlichsten Laendern, von Sushi, ueber Koreanisch, Deutsch, Britisch... bunt gemixt.

Dann kam mein grosser Moment: Mein Termin im Tattoo-Studio. War ganz schoen aufgeregt und gespannt wie sehr es weh tun wuerde, aber die nette Dame war wirklich freundlich und hat mich beruhigt. Hatte mir ja vorher schon ein Motiv ausgesucht und ihr meine Aenderungswuensche mitgeteilt und war mit dem Endergebnis, das sie gezeichnet hatte, sehr zufrieden. Das Stechen an sich hat schon ziemlich weh getan, aber es war auszuhalten. Und jetzt habe ich einen wunderschoenen Silberfarn auf dem Fuss ( eins der Markenzeichen Neuseelands). Jetzt bin ich immer schoen am Cremen, es verheilt super und tut ueberhaupt nicht weh. Wie gesagt: Foto kommt bald.
Meinem Finger geht es auch den Umstaenden entsprechend gut. Ich muss jeden zweiten Tag ins Krankenhaus zum Verband wechseln. Gehe immer vor der Schule, weil die Wartezeit zu dieser Zeit am geringsten ist und die Leute kennen mich mittlerweile schon.

Das Examen kommt auch immer naeher, deshalb hatten wir letzte Woche mit unserem Lehrer Richard einen kompletten Speaking-Test in einer richtigen Testsituation, wurden dabei gefilmt und haben danach das Video angeschaut und interpretiert. Ich war nicht schlecht und haette mit einer guten Note bestanden, was mich etwas beruhigt. Der richtige Test findet am 3. Dezember statt, also noch ein wenig Zeit zum Lernen und Vorbereiten.
Diesen Freitag haben wir den naechsten Klassenkameraden verloren, der zurueck nach Korea muss. Lonnie hatte seine Graduation und auch er hat eine ganz tolle Rede gehalten. Am Ende hat er Richard seinen Respekt auf Koreanisch erwiesen, ist auf die Knie gegangen, hat etwas in seiner Sprache gesagt und hat sich vor ihm verbeugt. Total schoen.

Es wurde mal wieder Zeit aus der Stadt rauszukommen, deshalb habe ich mich mit Ayumi und Enrico fuer eine organisierte Tour in den Tongariro-Nationalpark angemeldet. Der Bus kam am Freitag zur Schule und hat uns abgeholt. Erste Erkenntnis: Er war voll mit Deutschen und ein paar Japanern. Ueberall, wo man hinkommt, wird man von Deutschen verfolgt. Sie waren alle sehr nett, aber da einige leider nicht gut Englisch konnten, wurde zu viel Deutsch fuer meinen Geschmack gesprochen. Unser Busfahrer und Tourguide fuer dieses Wochenende war ein ganz lustiger Kiwi. Die Fahrt an sich dauerte ziemlich lang, wurde uns aber mit lustiger Musik versuesst (sogar DJ Oetzi war dabei ;) ) Dinner hatten wir in einem schoenen Restaurant mit einer kleinen Tierfarm und sind gegen halb zehn in unserem Hostel angekommen. Es war ganz schoen, sauber und gemuetlich, fuer ein Hostel echt gut.

Abends haben wir nicht mehr viel gemacht, denn am naechsten Tag stand Fruehstueck um 6.15 Uhr auf dem Programm. Wir hatten viel vor: Die Tongariro-Crossing-Wanderung. Erstmal ein paar Fakten... dieser Track ist laut einigen Experten eine der schoensten Ein-Tages-Touren der Welt und geht 20 km lang vorbei an einer vergleichlichen Vulkanlandschaft, die einen in seinen Bann zieht. Ich war total aufgeregt, weil sie konditionell sehr anspruchsvoll ist und ich nicht wusste, ob ich das wirklich schaffe... 8 Stunden laufen... eine grosse Herausforderung.

Es ging also los... der erste Teil ist noch sehr flach und verläuft auf gut angelegten Wegen und Holzstegen. Nach einer Stunde kam der erste Anstieg. Der Name "Devil's Staircase" also frei uebersetzt "die Treppe des Teufels" sagt eigentlich schon alles. Es war schon ziemlich steil und hat sich total gezogen. Zum Glueck war ich nicht die einzige, die geschwitzt und geschnauft hat und weil Julia und ich immer schoen voranmarschiert sind, hatten wir staendig kurze Pausen, waehrend wir auf die anderen gewartet haben. Wenn man sich so die Landschaft anschaut, hat man echt das Gefuehl in Mordor zu sein (und fuehlt sich genauso wie Sam und Frodo). Manchmal habe ich auch gedacht, auf dem Mond sieht es bestimmt nicht viel anders aus. Nach diesem Anstieg haben wir schon den ersten Schnee gesehen. Ein kurzes flaches Stueck und schon kam der naechste steile Part zum Red Crater. Der war zwar nicht so lang, dafuer aber steiler und mit sehr viel Geroell, nach dem Motto: zwei Schritte vor, einer zurueck und zwischendurch aufpassen nicht auszurutschen. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick von ca. 2000 Hoehenmetern und die Strapazen waren vergessen. Nur der Wind war total kalt und stark, aber das ist in den Bergen ja mehr oder weniger normal. Es hat schon was, um aktive Vulkane herumzulaufen... Mount Ngauruhoe ist Mount Doom aus "Herr der Ringe". Weiter gings nach unten... wieder sehr viel Geroell und total gefaehrlich. Gute Wanderschuhe sind hier unerlaesslich. Manche verrueckten Kiwis rennen hier einfach runter und rutschen mit den Steinen nach unten, ich habe aber bevorzugt heil anzukommen und bin Schrittchen fuer Schrittchen nach unten gerutscht. Bestaetigt wurde meine Vorsicht durch einen Helikopter, der gerade einen Wanderer mit gebrochenem Bein abholen musste. Auf der einen Seite sieht man das Lavafeld am Fusse des Red Craters, das Teile des Central Crater bedeckt. Auf der anderen Seite schillern die Emerald Lakes, die ihre leuchtend blaue Farbe durch die Mineralien des Gesteins erhalten. Der Dampf, der sich über den Seen erhebt, bringt den bekannten Schwefelgeruch (faule Eier!). Hier haben wir unser wohlverdientes Lunch genossen und schon ging es weiter. Die restlichen Stunden gingen hauptsaechlich bergab, teilweise durch Schnee und Eis, und waren einfach zu laufen. Eine letzte Pause und dann ging es das letzte Stueck durch einen Wald, an Wasserfaellen und heissen Quellen vorbei. Als wir am Parkplatz am Ende ankamen, waren wir alle sehr gluecklich und stolz aufeinander. Die Dusche am Abend war eine Wohltat und natuerlich haben wir in dieser Nacht alle geschlafen wie Babys. Ein grosser Nachteil des Tracks ist aber auf jeden Fall, dass er so touristisch ist... es ist Sommer und noch dazu Wochenende, also war es total ueberfuellt und manchmal musstest du mit anderen Touristen im Gaensemarsch laufen. Aber bei der schoenen Natur ist es natuerlich auch nicht verwunderlich, dass die Tour so beliebt ist. Wer die Einsamkeit sucht, sollte ich aber eine andere Wanderstrecke suchen (bleibt noch zu vermerken, dass mindestens jeder zweite Wanderer deutsch gesprochen hat ;))

Am Sonntag war dann eher Relaxing-Programm angesagt. Wir sind zu den Tawhai-Falls gefahren, die Schauplatz in den Herr-der-Ringe-Filmen waren. Als wir aus dem Bus ausgestiegen sind... oder eher gehumpelt... waren wir froh, nur 20 Minuten laufen zu muessen. So manche hatten Muskelkater oder schmerzende Knie vom Tag davor.

Weiter gings mit dem Bus ueber Taupo, Mittagessen in Rotorua (hab mal wieder Sushi gegessen) und naechster Stopp war Tauranga-Beach. Ein paar von uns sind ins Wasser gegangen, wir haben lieber die Surfer beobachtet und geschaut, wie mans richtig macht. Das sah schon besser aus, als unsere mickrigen Versuche letzte Woche. Leider hatten wir nicht viel Zeit und mussten bald wieder nach Auckland aufbrechen.

Mal wieder hatte ich ein tolles Wochenende, wenn auch ohne Fotokamera.

Machts gut und geniesst eure Zeit im schoenen Winterdeutschland (habe gehoert, dass es geschneit hat)

Liebe Gruesse

Verena

von Verena
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